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Schweiz & Welt

Aufatmen: San-Bernardino-Strecke wieder offen

Südostschweiz
13.06.2019, 07:31 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Bäche, die über die Ufer schwappen, Strassen, die regelrecht weggeschwemmt und von Geröll bedeckt werden und Menschen, die aus ihrem Auto gerettet werden. Zu diesen Bildern haben die heftigen Gewitter in der Nacht auf Mittwoch und der folgende starke Regen geführt. Ab dem frühen Morgen waren unter anderem die Autobahn A13 zwischen Thusis und Roveredo, die Splügenstrasse, der Lukmanierpass und die Hauptstrasse ins Bergell gesperrt.

Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt. So sehr, dass die wichtige Nord-Süd-Verbindung am San Bernardino wieder für den Verkehr freigegeben wurde. «Am San Bernardino in der Region Splügen hat sich die Situation beruhigt. Bezüglich Unwetter ist die Lage stabil», sagt die Mediensprecherin der Kantonspolizei Graubünden, Anita Senti, gegenüber Radio Südostschweiz. Deshalb habe man den Transitverkehr ab 9 Uhr wieder passieren lassen. Die Autobahn A13 und die Kantonsstrasse also wieder offen. Der Splügenpass wird aber voraussichtlich noch bis Montag geschlossen bleiben.

Zur Sicherheit wurden am Mittwoch in Cama vorsorglich zwei Familien und in Medels Bewohner eines Hauses sowie deren Tiere aus dem Stall evakuiert. Sie konnten bereits am Mittwochabend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Bei Splügen wurden Teile einer Brücke durch das Hochwasser abgerissen. Für die Stabilität und Sicherheit der Brücke besteht deswegen laut Tiefbauamt Graubünden aber keine.

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