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Schweiz und Welt

Auch abholen kann man den Burger derzeit nicht

Philipp Wyss
14.04.2020, 04:30 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Seit dem 16. respektive 21. März sind alle 170 Filialen von McDonalds in der Schweiz geschlossen. «Zusätzlich haben wir entschieden, in dieser Situation einen weiteren Schritt im Kampf gegen COVID-19 zu gehen und haben all unsere Services, also das Take-away-Angebot McDrive sowie den Lieferservice McDelivery, vorübergehend eingestellt», so Deborah Murith von der McDonalds-Medienstelle auf Anfrage.

Aber wieso? Wären nicht McDrives genau das, was in der Coronazeit gebraucht wird? Aus dem Auto zu bestellen, und dabei den Kontakt mit anderen Menschen so gering wie möglich zu halten, wäre bei McDrives möglich.

https://www.facebook.com/McDonaldsSwitzerland/photos/a.170464519632549/3121563034522668/?type=3

Laut Murith wollte McDonalds die Botschaft des Bundesrates «Bleiben Sie zu Hause» unterstützen. Auf freiwilliger Basis, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Und dies, obschon die Infrastruktur beim Angebot McDrives für die aktuelle Lage ideal und relativ sicher wäre.

McDonalds denke allgemein langfristig, so Murith. «Und es ist uns wichtig, ein guter Arbeitgeber, ein guter Gastgeber, ein guter Partner und eine Marke zu sein, der die Menschen vertrauen».

McDonalds arbeitet derzeit an einem Plan, seine Filialen und Angebote «zu einem geeigneten Zeitpunkt wiederzueröffnen. Zusammen mit den schweizweit 49 Lizenznehmern im Franchisingsystem hat McDonalds Kurzarbeit für die Restaurantteams beantragt. 

Coronavirus

Einige Tage nach den McDrives von McDonalds hat Konkurrent Burger King in Chur seinen Drive-In ebenfalls geschlossen. Take Away, Drive-In und Homedelivery von Burger King sind aber in anderen Schweizer Städten weiterhin geöffnet. Und die Anfang Monat von Burger King übernommene Chickeria in Chur Masans hat zwar das Restaurant schliessen müssen. Man kann sein Essen jedoch weiterhin vor Ort bestellen und mitnehmen.

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