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Schweiz & Welt

Andermatt-Sedrun will 30 Millionen Kapital schaffen

Südostschweiz
31.03.2019, 13:13 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Erst vor wenigen Tagen wurde die neue Pendelbahn vom Bahnhof Sedrun ins Skigebiet Disentis in Betrieb genommen. Sie vollendet die Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun-Disentis, die im Dezember des vergangenen Jahres offiziell eröffnet wurde.

Das heisst aber nicht, dass die Arbeit beim Skigebiet Andermatt-Sedrun zu Ende wäre. Es tut sich auch nach der grossen Eröffnung etwas, das hat die Generalversammlung der Andermatt-Sedrun Sport AG vom Samstag gezeigt. Wie es in einer Mitteilung heisst, blickt das Skigebiet auf ein intensives Geschäftsjahr 2017/2018 zurück.  Obwohl die Schneemengen rekordverdächtig gewesen seien, sei das Ergebnis durch viele mässig bis schlechte Wochenenden getrübt worden. In Zahlen heisst das über 6,9 Millionen Franken Verlust.

Dennoch: Der Bahnumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gesteigert werden, wie es weiter heisst. Und auch die Skierdays würden mit einer Zunahme von sieben Prozent eine positive Tendenz zeigen.

Neues Kapital und neuer Verwaltungsrat

Ebenso heisst es in der Mitteilung, dass die Generalversammlung der Schaffung von genehmigtem Kapital im Umfang von maximal 30 Millionen Franken zugestimmt habe. Dies solle insbesondere durch weitere Umwandlungen des Aktionärsdarlehens der Andermatt Swiss Alps AG geschehen und die im Rahmen der neuen Regionalpolitik des Bundes geforderte Eigenkapitalisierung finanzieren.

Ausserdem wählte die Generalversammlung den Gemeindepräsidenten von Andermatt, Hans Regli, in den Verwaltungsrat. Yvonne Baumann, Franz-Xaver Simmen und Matthias Jäggi sind aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. (rac)

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