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Schweiz & Welt

An der Kantonsschule wird über das Klima diskutiert

Südostschweiz
27.09.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Kaum einer kommt momentan an den Worten Klimastreik und Klimajugend vorbei. Wie kann das Thema in den Unterricht aufgenommen werden? Diese Frage haben sich rund 100 Schüler der Bündner Kantonsschule an einem freiwilligen Klima-Event gestellt.

Philippe Benguerel, Konrektor der Kantonsschule, erklärt gegenüber Seraina Zinsli von Radio Südostschweiz, wie es zu dem Event kam: «Wir als Schule müssen uns mit solch aktuellen Themen wie dem Klimawandel auseinandersetzen. Andererseits haben sich auch unsere Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Klimastreiks am öffentlichen Diskurs beteiligt.»

Den Schülern werde mit solchen Events eine Stimme gegeben, sagt Benguerel. «So können sich die Schüler über den normalen Themenunterricht mit dem Thema auseinandersetzen und Diskussionen starten. Sie sollen lernen, sachlich zu argumentieren und ihre eigene Meinung zu bilden.»

Sensibilisierung und konkrete Lösungsansätze

Dass sich die junge Generation mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzt, ist auch Jon Domenic Parolini wichtig. Er sagt: «So werden die Jungen sensibilisiert, was das Verhalten von allen Generationen für Auswirkungen auf das Klima hat.»

Ihm seien verschiedene Argumente und Lösungsansätze des Events geblieben. «Die Ideen der Schüler habe ich sehr interessant gefunden, vor allem der Ansatz, was jeder selbst machen kann.» Ein weiterer Vorschlag ist Parolini geblieben: «Auch die Anregungen und Ansätze, wie die Mensa ihr Angebot ändern kann, habe ich sehr gut gefunden.»

Parolini ist sich den Erwartungen bewusst: «Auch was die Politik ausserhalb des Schulbetriebs betrifft, sind die Herausforderungen gross. Wir haben einen Auftrag, wir bleiben dran und wissen, dass die Öffentlichkeit einiges von uns erwartet.» (nua)

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