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Schweiz & Welt

Dario Caviezel nach WM-Platz 6: «Schade, ich hätte heute die Beine gehabt»

Roman Michel
21.02.2023, 17:07 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Im Achtelfinal wurde es ein erstes Mal knapp. Nach einem Fehler blieb Dario Caviezel beinahe stehen, setzte sich dann im Duell mit dem Slowenen Rok Marguc doch noch durch. Im Viertelfinal gings dann nicht mehr gut: Wieder ein Fehler, dieses Mal schon nach wenigen Toren. Das Aus gegen den Kanadier Arnaud Gaudet. Platz 6 beim Parallel-Slalom an der WM der Alpin Snowboarder im georgischen Bakuriani. «Schade, ich hätte heute die Beine für eine Medaille erneut gehabt», so Caviezel kurz nach dem Rennen. 

Bei schwierigen Bedingungen schaffte sich der Churer in der Qualifikation mit Rang 4 eine gute Ausgangslage. «Heute war viel Köpfchen gefragt», so Caviezel. Der Wind machte den Athleten zu schaffen, die Qualifikation musste mehrmals nach hinten verschoben werden. Obwohl nach Silber im Riesenslalom vom Sonntag keine weitere Medaille hinzugekommen ist, zeigt sich der 27-Jährige doch zufrieden. «Klar zählen an einer WM primär die Medaillen. Ein 6. Platz ist aber auch gut.»

Duo mit Zogg

Am Mittwoch erhält Caviezel die nächste Chance auf seine zweite WM-Medaille. Im Teamwettkampf tritt er an der Seite von Julie Zogg an – der neuen Weltmeisterin im Slalom. Die Sarganserländerin schrieb damit eine verrückte Geschichte. Am Sonntag war die Führende des Gesamtweltcups noch hart gestürzt, konnte kaum mehr gehen. «Ich hoffe, dass ich heute mehr fahren als laufen muss», sagte sie am Morgen des WM-Slaloms. Sie musste viel fahren. Souverän zog Zogg in den Final ein. Und bezwang dort Teamkollegin Ladina Jenny. Die Freundin von Dario Caviezel sicherte sich damit Silber. «Ich freue mich unglaublich für sie», so Caviezel. 

 

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