Caviezel nach Quali-Out beim Heimweltcup: «Ein Horrortag, schlimmer nicht vorstellbar»
Nein, so hat sich Dario Caviezel den ersten Heimweltcup der Alpin Snowboarder in Davos nicht vorgestellt. Der Churer, der während der Lehre einst drei Jahre im Landwassertal gelebt hatte, scheitert schon in der Qualifikation. Das ist ihm in den zwei Saisonrennen zuvor nie passiert.
Der 28-Jährige spricht nach seinem verkorksten Auftritt Klartext: «Das war ein absoluter Horrortag. Schlimmer hätte ich es mir gar nicht vorstellen können.» An was lags? Caviezel handelt sich nach einem Fehler auf der Kuppe schon im ersten Qualilauf einen Rückstand von zwei Sekunden ein. «Ich wusste, dass ich das Feld im zweiten Lauf von hinten aufholen muss, habe angegriffen.» Bei der Kuppe scheidet Caviezel aus. Der Bündner schonungslos: «Ich habe heute nicht die Leistung gezeigt, die es eigentlich braucht.»
Lags am Druck? Vor dem Rennen sagte Caviezel, viele Freunde und Verwandte hätten sich angemeldet. «Ich war nicht nervöser als sonst», sagt er. «Irgendwie bin ich aber in den vergangenen Tagen nie richtig in den Slalom reingekommen.» Zur Erinnerung: Nach den beiden Riesenslaloms zum Auftakt war Davos der erste Weltcupslalom der Saison.
Die abschliessenden Worte von Caviezel: «Es ist richtig bitter.»