Alles offen zwischen GC und Aarau
Im Rückspiel der Barrage zwischen Aarau und den Grasshoppers geht es am Donnerstagabend (20.15 Uhr) um alles. Nach dem 0:0 im Hinspiel zählt im Letzigrund im Kampf um die Super League einzig ein Sieg.
Elf Jahre ist es her, seit der FC Aarau in die Challenge League abgestiegen ist. Seither hat der Verein mehrmals die Chance gehabt, aufzusteigen – und ist immer wieder gescheitert.
Nun bietet sich gegen GC abermals die Möglichkeit auf die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga. Das 0:0 aus dem Hinspiel, in dem Aarau engagierter auftrat als die Grasshoppers, verspricht eine spannende Ausgangslage vor dem Rückspiel.
Chancenauswertung nicht wie gewünscht
«Es war wichtig für uns, hier ein gutes Gesicht zu zeigen und ein gutes Resultat mitzunehmen», bilanzierte Linus Obexer nach der Partie. Zu Tele M1 sagte der Verteidiger weiter: «Wir glauben alle dran. Der Grat zwischen Euphorie und Enttäuschung war extrem schmal. Jetzt haben wir wieder Fleisch am Knochen.» Auch Captain Olivier Jäckle zeigte sich zufrieden. Am Donnerstag im Rückspiel brauche es die gleiche, wenn nicht eine noch bessere Leistung. «Das einzig negative war unsere Chancenauswertung.»
Auch wenn Jäckle damit eigentlich nur über die Torchancen in diesem einen Spiel sprach: Verpasste Chancen wurden Aarau im Aufstiegskampf schon mehrmals zum Verhängnis. Zum Beispiel 2019 in der Barrage gegen Neuchâtel Xamax, in der Aarau nach dem Hinspiel 4:0 führte und schliesslich im Penaltyschiessen verlor.
Auch am letzten Spieltag 2022, als Aarau als Leader ins Rennen um den Aufstieg ging, die Aufstiegsspiele nach einer Niederlage gegen Vaduz aber trotzdem verpasste. Oder in der Barrage gegen die Grasshoppers in der vergangenen Saison, bei der es bereits nach dem Hinspiel 4:0 für die Zürcher stand. Auch in diesem Jahr – mit dem Remis gegen Yverdon am letzten Spieltag und dem damit verbundenen verpassten Aufstieg – nutzte der FCA seine Chance nicht.
«Nichts zu verlieren»