Achtung: Schaut Eure Rechnungen genau an
Rund 3,6 Millionen Rechnungen der Serafe AG landen in diesen Tagen insgesamt in den Schweizer Briefkästen. Doch einige der Rechnungen sind fehlerhaft, wie sich in den letzten Tagen herausstellte. Sie wurden an den falschen Ort geschickt oder auf ihnen sind fälschlicherweise zusätzliche Bewohner im selben Haushalt – wie beispielsweise ein Nachbar – vermerkt.
Auch bei den Bündner Haushalten sind die TV- und Radiorechnungen mittlerweile angekommen. Sie wurden zwischen dem 10. Januar und dem 15. Januar per B-Post verschickt, bestätigt Erich Heynen, der Medienverantwortliche von Serafe. Und: Auch unter ihnen könnte es einige fehlerhafte Rechnungen geben. «Wir können nicht ausschliessen, dass auch im Kanton Graubünden Unschärfen vorkommen und einige fehlerhafte Rechnungen ankommen werden.» Augen auf heisst es also, die Adresszeile genau unter die Lupe nehmen und prüfen, wer im Schreiben alles als Empfänger aufgeführt ist.
Das ist bei einem Fehler zu tun
Wer tatsächlich eine fehlerhafte Rechnung erhält, solle sich – wie auf der Rechnung vermerkt – bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde melden, erklärt Heynen. «Wir selbst dürfen an den gelieferten Daten keine Änderungen vornehmen.» Serafe beziehe die Daten zur Haushaltsbildung von den Einwohnerkontrollen. Wer dort anrufe und um die Korrektur seiner Adresse bitte, müsse die Rechnung auch nicht bezahlen. «Die falsche Rechnung kann man dann einfach wegwerfen», sagt Heynen. Eine neue, korrigierte Rechnung werde dann folgen.
Auch wer die fehlerhafte Rechnung bezahlt, macht nichts falsch. «In diesem Fall haben wir einen Zahlungseingang und der Fehler wird bei der nächsten Rechnung einfach geändert», so Heynen. Den Fehler bei der Einwohnerkontrolle melden solle man aber auf jeden Fall, betont er.