Gründungspräsident: «Alle sollen in die Marke Graubünden einbezogen werden»
mit Ulrich Immler sprach Emilia Sommerau
Herr Immler, 20 Jahre ist es nun her, dass Sie auf dem Churer Arcasplatz mit den Worten «Das Haus ist gebaut, viele Bewohner sind schon eingezogen, es hat aber noch Platz für viele weitere» die Ausstellung zur Marke Graubünden eröffnet haben. Wie steht es heute um dieses Haus?
Ulrich Immler: Man muss immer zuerst ein stabiles Haus bauen, bevor man einziehen kann. Graubünden ist für mich beispielhaft, wenn es darum geht, ein Projekt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und immer mehr Interessenten miteinzubeziehen. In der heutigen Beurteilung kann ich sagen, dass ich beeindruckt bin, wie gut bewohnt dieses tolle Haus ist – qualitativ und quantitativ.
Welche entscheidenden Momente oder Meilensteine haben dazu beigetragen, dass die Marke Graubünden zu dem wurde, was sie heute ist?
Der erste wichtige Meilenstein war ganz klar, dass im Urprojekt das Kernteam ins Leben gerufen wurde. Diese Personen haben sehr viel Vorarbeit geleistet, spezialisierte Dritte einbezogen und entschieden, wer das Projekt aus Agenturseite weiter begleitet. Dass man früh entschieden hatte, den ursprünglichen Tourismuskanton Graubünden als Marke möglichst breit und gleichmässig zu betrachten und darzustellen, war der zweite entscheidende Meilenstein. Die ganze Vielfalt des Kantons wurde so aufgenommen.