114 neue Lehrkräfte für Graubündens Zukunft
12 Wochen Ferien pro Jahr, die Wochenenden immer frei, 27 Unterrichtslektionen pro Woche. Das Lehrersein gleicht einem «Schoggileben». So haben wir doch alle gedacht, als wir noch die Schulbank drückten. Dass es alles andere als angenehm für die Lehrkräfte ist, wird einem erst im Erwachsenenalter so richtig bewusst. Dennoch gibt es Menschen, die sich ein Ziel gesetzt haben, die Zukunft von morgen zu begleiten. So auch 114 Bündner Lehrkräfte von der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR).
In einem feierlichen Rahmen erhielten die Kindergarten- und Primarlehrpersonen im Forum Ried Landquart ihr Diplom für den erfolgreichen Abschluss des dreijährigen Bachelorstudiums sowie ihr schweizweit anerkanntes Lehrdiplom. 23 Absolventinnen und Absolventen dürfen sich nun als anerkannte Kindergartenlehrpersonen ansehen. 91 Personen sind berechtigt in der 1. bis 6. Primarklasse zu unterrichten. Sieben von diesen 114 Absolventinnen und Absolventen sind romanischsprechende Primarlehrperson. Sie wurden nebst den italienischen Kollegen und den italienischsprechenden Kindergartenlehrperson mit einem zweisprachigen Diplom geehrt.
Der Hochschulpräsident der PHGR, Robert Ambühl, beglückwünschte in seiner Ansprache die Diplomandinnen und Diplomanden und gab ihnen folgende Botschaft auf den Weg: «Wichtige Entscheidungen müssen unbedingt auch in Zukunft von Menschen getroffen werden und nicht von Computern oder Robotern.