Chur weiter sieglos, Malans reagiert und Piranha bleibt in Tuchfühlung mit der Spitze
Während am Freitag- und Samstagabend Chur Unihockey und Alligator Malans ihre Cup-Partien austrugen – beide verloren und schieden im Viertelfinal aus –, wollten sich die beiden Männerteams am Tag darauf in der Liga rehabilitieren. Piranha Chur, welches schon früher im Cup ausgeschieden war, war nur in der Liga am Sonntag im Einsatz.
Die Sieglosigkeit hält an
Die Hoffnung war gross, dass Chur Unihockey gegen die drei Play-off-Direktkonkurrenten Uster, Köniz und Basel nicht nur den ersten Saisonsieg, sondern gar eine Siegesserie starten könnte. Nach dem abschliessenden Spiel am Sonntagabend ist die Ernüchterung gross. Ein Punkt aus diesen drei Direktduellen, weiterhin kein Sieg und der letzte Tabellenplatz sind die bittere Realität.
Auch am Sonntag in Basel gegen den Zweitletzten sieht es lange nicht so schlecht aus. Die Defensive funktioniert, aber in der Offensive sind die Churer weiterhin ungefährlich. Zwar bringt Mario Kunz auf Zuspiel von Martin Östholm den Gast aus der Bündner Hauptstadt in der achten Minute in Führung, doch mehr als dieser eine Treffer bringen die Churer nicht zustande. Im Mitteldrittel gleicht das Heimteam aus und im Schlussdrittel sorgen die Basler in der 49. und in der 58. Minute für die Entscheidung. Zwar bringt Churs Nadir Monighetti ebenfalls in der 58. Minute nochmals die Hoffnung zurück, doch es bleibt bei der 2:3-Niederlage.
Damit bleiben die Churer auf dem letzten Tabellenrang und haben nach zehn Partien mickrige zwei Punkte auf dem Konto. Zum Abschluss der Vorrunde wartet am nächsten Wochenende das Topteam aus Zug auf die Bündner Hauptstädter. Der Abstand auf das zweitletzte Basel beträgt bereits sechs Punkte. Derjenige auf den letzten Play-off-Platz sieben Zähler.