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Teilnehmerrekord an Bündner Trailrun: 1000 Laufbegeisterte rennen durchs Engadin

Am Wochenende standen an der 9. Austragung des Bernina Ultraks, einem Trailrun-Wettkampf im Engadin, knapp 1000 Läuferinnen und Läufer im Einsatz. Ein neuer Rekord für die Trailrun-Event.

Südostschweiz
08.07.24 - 11:06 Uhr
Regionalsport
Über Stock, Stein und Schnee: Teilnehmende des Bernina Ultraks überqueren ein Schneefeld.
Über Stock, Stein und Schnee: Teilnehmende des Bernina Ultraks überqueren ein Schneefeld.
Bild Nicole Maag

An den Bernina Ultraks verteilten sich die 1000 Laufbegeisterten auf vier Strecken «GoVertical», «Steinbock», «Corvatsch» und «Bernina Gletschermarathon». Letzterer ging über 42 Kilometer Distanz und 2600 Höhenmetern mit den Streckenhighlights Chamanna Boval, Überquerung des Morteratsch- und Persgletscher, Uphill zur Diavolezza, Fuorcla Pischa und Chamanna Segantini. 

Harter Aufstieg: Ein Läufer steigt den Bernina hoch.
Harter Aufstieg: Ein Läufer steigt den Bernina hoch.
Bild Nicole Maag

Fässler und Farnik siegen

Bei den Frauen siegte die Schweizerin Nadja Fässler (5:48:38h) im «Bernina Gletschermarathon» vor der Tschechin Eva Krauskopfova (6:26:35h) und der Schweizerin Lea Tauern (6:41:53h). Trotz der teilweisen noch winterlichen Bedingungen mit einigen Schneefeldern auf der Strecke konnte Fässler ihren in 2023 aufgestellten Streckenrekord gar noch um 4 Minuten und 20 Sekunden unterbieten.

Bei den Männern gewann derweil der Tscheche Tomas Farnik den «Bernina Gletschermarathon». Er erreichte in 5:09:38h die Ziellinie in Pontresina und ließ den Schweizer Roman Nef (5:30:41h) mit einem Abstand von 21 Minuten und 3 Sekunden und den Italiener Gregorio Aiello (5:31:40h) mit 22 Minuten Rückstand hinter sich.

Enge Kiste: Läufer bei einem Checkpoint im Bündner Gebirge.
Enge Kiste: Läufer bei einem Checkpoint im Bündner Gebirge.
Bild Nicole Maag

Näpflin und Bigger triumphieren im «Corvatsch»-Rennen

Beim «Corvatsch»-Rennen schenkten sich die ersten beiden Athleten auf der 30 Kilometer und 1800 Höhenmeter langen Strecke um die Podiumsplätze nichts. In einem knappen Rennen erreichte Marco Wildhaber mit einer Zeit von 2:45:46 Stunden den zweiten Platz, hinter dem Vorjahressieger Andrin Näpflin (2:45:26h). Mit einem Rückstand von 25 Minuten und 54 Sekunden kämpfte sich der Deutsche Mathias Mangertseder (3:11:21h) auf Platz drei.

Sabina Bigger (3:24:32h) sicherte sich den ersten Platz mit einem Vorsprung von 6.45 Minuten vor der Deutschen Julia Hecker (3:31:17h) und der Schweizerin Natalina Neuenschwander (3:32:14h).

 Auf der «Steinbock»-Strecke siegte Alexander Stojkoski (MDK/1:23:39h) vor Andri Gujan (SUI/1:27:09h) und Flurin Wehrli  (SUI/1:30:05h). bei den Frauen gewann Giulia Pol (ITA/1:36:47h) vor Nina Gujan (SUI/1:41:16h) und Mira Werder (SUI/1:47:43h) 

Die nächste Auflage der Bernina Ultraks findet im kommenden Jahr am 4. und 5. Juli 2025 statt.

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