Piranhas mit stumpferen Zähnen als auch schon
Das Sommertraining ist vorbei, nun gilt es wieder auf dem Unihockeyfeld ernst. Am Samstag geht die erste Meisterschaftsrunde der NLA-Meisterschaft bei den Damen und bei den Herren über die Bühne. Seit den letzten Spielen der Saison 2018/2019 hat sich bei allen drei Bündner Mannschaften so einiges getan. Hier erfahrt ihr, mit welchen Voraussetzungen Piranha Chur in die Saison startet.
Ausgangslage:
Mit Margrit Scheidegger und Geraldine Rossier (beide zu den Red Ants Winterthur) haben zwei erfahrene Nationalspielerinnen das Team verlassen. Zusätzlich verabschiedete sich die finnische Verteidigerin Sanni Nieminen in Richtung Heimat. Piranha treibt in dieser Saison die Verjüngung des Teams voran und setzt auf eigene (Jana Putzi sowie Marcia Wick) sowie fremde junge Spielerinnen (Pascale Huber und Lisa Korman von Unihockey Berner Oberland) in der ersten Mannschaft. Zwei gewichtige Zuzüge verzeichnete der Supercup-Sieger aber dennoch. Es ist dies zum einen der Transfer von Stürmerin Karen Farnes, Captain der norwegischen Nationalmannschaft. Farnes spielte zuletzt beim schwedischen Erstdivisionär Endre IF und sollte bei Piranha Chur vor allem für Stabilität und Qualität im Defensivbereich sorgen. Doch unglücklicherweise fällt die Norwegerin mit einem Kreuzbandriss, den sie sich beim Supercup zugezogen hat, die ganze Saison aus, sodass Piranha auf der Suche nach einem Ersatz ist. Für die Churerinnen auflaufen wird zum anderen Verteidigerin Katarina Klapitova, die von Titelverteidiger Kloten-Dietlikon kam. Die slowakische Nationalspielerin gilt als unangenehm zu bespielende Verteidigerin. Piranha muss etwa in den ersten beiden Monaten zusätzlich auch noch auf Captain Seraina Ulber verzichten. Sie hat sich am Supercup Verletzungen am linken Fuss am Innen- und Aussenband zugezogen und musste sich operieren lassen.