Dritter WM-Final in Folge: Die Schweizer spielen auch dank Bündner Tor um Gold
Final Nummer 3: Die Schweizer gewinnen am Samstagnachmittag ihr Halbfinalspiel gegen Norwegen und spielen damit zum dritten Mal in Folge im WM-Final.
Das Spiel
Lange mussten sich die Schweizer gedulden, bis es das erste Tor gab. In der 18. Minute war es dann Christoph Bertschy, der die Schweiz in Führung brachte. Zuvor blieben zwei Powerplays (6. und 14.) ungenutzt. Während zu Beginn des ersten Drittels die Schweizer die ersten Torchancen hatten, drehten die Norweger auf und kamen zu gleich drei Torschancen in Folge. Goalie Leonardo Genoni war aber stets zur Stelle.
Nach 40 Minuten stand es dann 4:0 für die Schweiz. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) reihten sich im Mittelabschnitt in die Torschützenliste ein. Insgesamt ging es in diesem Mitteldrittel etwas wilder zu und her. Trotz zwei Unterzahlsituationen der Schweizer blieb Genoni ungeschlagen. Die Schweizer Auswahl dagegen nutzte das Powerplay ab der 36. Minute aus, um das vierte Tor zu erzielen.
Auch im dritten Drittel gehörte die erste Torchance den Schweizern: Nico Hischier erhöhte im Powerplay (45.) auf 5:0. Danach ging die Partie viel hin und her. Genoni musste aber erst fünf Minuten vor Spielschluss erneut eingreifen. Der Torhüter liess sich aber erneut nicht bezwingen und baute seinen WM-Rekord auf nun 14 Shutouts aus. Er sicherte damit den Schweizern mit einem 6:0-Sieg den dritten Einzug in einen WM-Final in Folge.
Die Bündner/HCD-Spieler
Nino Niederreiter kam erneut in der zweiten Linie zum Einsatz. Der Churer NHL-Stürmer erkämpfte dabei viele Pucks und sorgte vor dem gegnerischen Tor immer wieder für Gefahr. Am dritten Treffer der Schweizer waren gleich drei Spieler mit Bündner Bezug beteiligt: Jäger lenkte vor dem Tor den entscheidenden Pass von Sven Jung ab, nachdem dieser den Puck von Simon Knak zugespielt bekam. Jäger, der am Samstag seinen 28. Geburtstag feierte, machte sich mit seinem vierten Tor an dieser WM ein eigenes Geburtstagsgeschenk. Knak und Jäger waren beide erneut in den Starting Six und zusammen in der vierten Linie. Jung spielte gegen Norwegen als siebter Verteidiger und verbuchte seinen dritten Assist an diesem Turnier.
Das HCD-Duo Lukas Frick und Sandro Aeschlimann stand am Samstag nicht im Aufgebot der Schweizer.
So gehts weiter
Weiter geht es für die Schweizer Auswahl damit am Sonntag im Final (ab 20.20 Uhr in Zürich). Der Gegner – entweder Kanada oder Finnland – ist noch nicht bekannt. Denn die zweite Halbfinalpartie steigt erst um 20.20 Uhr. Sobald der Schweizer Gegner bekannt ist, wird er hier ergänzt.