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Politik

Rathgeb besucht die Unwetterregion Unterengadin

Vor zwei Wochen haben heftige Gewitter auf Gemeindegebiet von Scuol und von Valsot grosse Schäden verursacht. Regierungsrat Christian Rathgeb hat am Freitag die Einsatzorte des Zivilschutzes an drei verschiedenen Stellen besucht.
12.08.2017, 05:00 Uhr
heute um 10:13 Uhr

Die Baustellen auf Gemeindegebiet von Valsot und von Scuol hat Regierungsrat Christian Rathgeb gemeinsam mit Martin Bühler, Chef des Amtes für Militär und Zivilschutz, besucht. Drei Gründe nennt Rathgeb, warum er ins Unterengadin gereist ist. «Erstens ging es mir darum, das Ausmass der Unwetter anzuschauen», sagt er. Die Schäden seien erheblich. Zweitens wollte er den Zivilschutz im Einsatz sehen. Vor Ort konnte er das Gespräch mit den Verantwortlichen der Einsatzkompanie führen, die wiederholt im Unterengadin in Aktion sind. Und der dritte Grund für den Besuch vor Ort war laut dem Regierungsrat der Austausch mit den Gemeindepräsidenten. «Wie können wir in Zukunft die Zusammenarbeit optimieren, das ist die Hauptfrage», meint Rathgeb. Ein erstes Feedback zeigt, dass die Gemeindepräsidenten von Scuol und von Valsot die Situation als positiv beurteilen. Sie sind zufrieden mit dem Einsatz des Zivilschutzes.

«Ich will schneller werden»

«Der Zivilschutz leistet eine ganz wichtige Aufgabe, denn wenn das Wandernetz an ein paar Stellen unterbrochen ist, liegt der Tourismus hier lahm», meint Rathgeb. 23 Leute waren diese Woche über drei Tage im Unterengadin im Einsatz. Nächste Woche wird eine Kompanie mit einem ähnlichen Bestand im Einsatz sein. Bühler stellt fest, dass Unwetterschäden in den letzten Jahren zugenommen haben. Diese Zunahme könne man mit Zahlen belegen. «Wir machen uns deswegen Gedanken, wie wir noch besser in der Reaktionsfähigkeit werden können», sagt der Chef des Amts für Militär und Zivilschutz. Der Zivilschutz sei gut ausgerüstet und über den ganzen Kanton gut aufgestellt, aber die Mobilisierungsfähigkeit sei noch optimierbar. «Ich will, dass wir schneller werden, viel schneller», sagt Bühler.

Hier ein paar Impressionen des Besuchs von Regierungsrat Christian Rathgeb.
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