Michael Hermann erklärt die Schweiz im Freulerpalast
Direkte Demokratie, Mehrsprachigkeit und Willensnation, Milizkultur, Bodenständigkeit und natürlich der Sonderfall – dies sind einige der gängigen Schlagworte, wenn es darum geht, die Schweiz erklären zu wollen. Welche Kräfte halten dieses heterogene Gebilde zusammen? Gibt es eine spezifische schweizerische Identität und, wenn ja, aus welchen Quellen nährt sie sich? Was ist diese «eigentümliche Nationalität» (Gottfried Keller) und wie verhält es sich wirklich mit dem «Sonderfall Schweiz»?
Michael Hermann versuchte sich der Essenz, «was die Schweiz zusammenhält», in einem Buch systematisch anzunähern. Am Samstag, 14. September, gibt er um 17 Uhr im Rittersaal des Freulerpalastes Einblick in das mehrdimensionale Funktionsgefüge eines faszinierenden Landes. Die General Bachmann Gesellschaft lädt Interessierte dazu ein, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Wetterkarten-Erfinder
Hermann ist Geograf und Politikwissenschaftler. Er ist Eigentümer und Leiter des politik- und sozialwissenschaftlichen Analyse- und Umfrageinstituts Sotomo. Geboren 1971 in Huttwil im Kanton Bern, studierte er Geografie, Volkswirtschaft und Geschichte an der Uni Zürich. Zudem entwickelte er den Smartspider, der zu einer Art Wetterkarte der Schweizer Politik geworden ist.
Seit 2003 ist er als nebenamtlicher Dozent an verschiedenen Hochschulen tätig, seit 2007 ist er regelmässiger Kommentator der Schweizer Politik in den Leitmedien der Schweiz. Seit 2015 erstellt er Wahlumfragen für verschiedene Zeitungen und die SRG.
Zu seinen Buchpublikationen gehören der «Atlas der politischen Landschaften» sowie «Konkordanz in der Krise». Im Sommer 2016 erschien sein Buch «Was die Schweiz zusammenhält. Vier Essays zu Politik und Gesellschaft eines eigentümlichen Landes».
Samstag, 14. September, 17 Uhr, Freulerpalast Näfels, Eintritt frei.