Junge CVP will billigere Tickets für junge Skifahrer
Die Junge CVP Graubünden (JCVP) sorgt sich um den Bündner Tourismus. Das machte sie am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Chur klar. Weil immer weniger Jugendliche auf der Piste anzutreffen seien, so die JCVP, seien die Folgen für die Bergbahnen und für den Tourismus «langfristig fatal», sagte Fabian Collenberg. Wegen der hohen Preise für Schneesporttickets würden nämlich immer mehr Jugendliche kostengünstigere Sportarten bevorzugen.
Wäre der Einheimischtarif, den die SP seit Jahren vorschlägt, nicht sinnvoller und umfassender? https://t.co/TBqanGMWF0
â Peter Peyer (@pptrin) 19. April 2017
Die JCVP fordert deshalb die Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden auf, die Tickets für Jugendliche in Ausbildung zu verbilligen. Die Bergbahnen müssen laut JCVP-Grossrat Tino Schneider das jugendliche Gästenpotenzial besser nutzen. Deshalb lanciert die JCVP eine Online-Petition auf ihrer Website.

Fabian Collenberg und Tino Schneider (rechts) präsentieren den Medien ihre Idee. Bild Olivia Item
Unbeantwortet blieb an der Medienkonferenz die Frage, wieviele Tickets von der Verbilligung betroffen wären â und ob die Skigebiete überhaupt mitziehen würden, obwohl sie weniger Einnahmen zu verzeichnen hätten, dafür möglicherweise, so die JCVP, mehr jugendliche Gäste.
Klar ist aber, dass die Bergbahnen die Ausfälle selbst zu tragen hätten. Eine finanzielle Unterstützung des Staates schliesse er aus, sagte Schneider.