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Politik

Heidi Romer-Jud: «Die Steuersenkung ist verkraftbar»

Die erste Gemeindepräsidentin im Linthgebiet blickt zurück auf ihre ersten Monate im Amt. Heidi Romer-Jud betont, sie spüre eine grosse Unterstützung im Dorf und wolle mit solder Arbeit überzeugen.
Urs Schnider
13.05.2017, 10:00 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Heidi Romer-Jud, was sind Ihre persönlichen Highlights aus den ersten 100 Tagen im Amt?

Alleine schon in mein neues Büro zu kommen, war irgenfsenkdwie ein Highlight. Ich kam hier rein, schaute mich um und dachte: Uff, etz bisch es.

Am 3. April führten Sie durch die Ihre erste Bürgerversammlung 

 das war ein weiterer Höhepunkt meiner bisherigen Amtsführung – vor die Leute zu stehen und die Versammlung zu leiten.

Sie konnten natürlich auch gleich auftrumpfen und eine Steuersenkung verkünden. War das taktisches Kalkül, gleich zum Amtsbeginn Geschenke zu verteilen?

(Lacht). Nein, das wäre ja schön. Wir haben das Budget gewissenhaft auf lange Sicht angeschaut und kamen zum Schluss, dass die Senkung von 145 auf 138 Prozent möglich ist. Der Wunsch danach war in Benken schon länger vorhanden – es gibt bezüglich Steuern attraktivere Dörfer als Benken.

Gibt es Geschäfte oder Begebenheiten, von denen Sie nach 100 Tagen sagen müssen: Das habe ich unterschätzt?

Nein. Ich baue keine Luftschlösser, sondern stand schon immer mit beiden Füssen auf dem Boden. Ich wusste, was auf mich zukommt und nehme das nicht auf die leichte Schulter. Aber ich weiss auch, dass ich das mit solider Arbeit auf die Reihe kriege.

Würden Sie – rückblickend auf Ihre ersten Wochen im Amt – heute etwas anders machen? Oder bereuten Sie es gar, als Benkner Gemeindepräsidentin gewählt worden zu sein?

Nein, ich habe bisher nur Freude an diesem Amt.

«Es gibt attraktivere Gemeinden als Benken – bezüglich der Steuern»

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