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Politik

Benken plant sein neues Dorfzentrum

Das Betriebs- und Gestaltungskonzept zur Ortsdurchfahrt Benken wurde den Bürgern vorgestellt. Neben erhöhter Sicherheit für den Langsamverkehr soll es das Dorfzentrum aufwerten. Ein Teil der Dorftrasse soll verkehrsfrei werden.
Urs Schnider
16.05.2017, 11:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Gemeindepräsidentin Heidi Romer begrüsste gestern Abend knapp 40 Benkner zur Informationsveranstaltung über das Betriebs- und Gestaltungskonzept zur Ortsdurchfahrt. Bevor die Planer das Vorhaben konkreter erläuterten, zeigte Romer die Ausgangslage auf und erklärte das Ziel des Konzepts: Benken sei ein Strassendorf. Viele Benkner wohnten an der Hauptstrasse oder unmittelbar daneben. «Für den Gemeinderat ist es deshalb wichtig, die Kantonsstrasse für alle Strassenverkehrsteilnehmer möglichst sicher zu gestalten – vom Autofahrer bis zum Fussgänger.»

Strasse soll sicherer werden

Was vorgesehen ist, erläuterte Jan Wenzel vom Planungsbüro ASA. Eine Evaluation habe ein Aufwertungspotenzial für Benken ergeben. Insbesondere im Dorfkern. Gemäss Wenzel geht es aber auch darum, die Verkehrssicherheit für Fussgänger und Velofahrer zu erhöhen. Im Projektperimeter vom Dorfeingang bei der Uznerstrasse via Dorfkern bis hin zum Giessen beim Restaurant «Sternen» hätten sich von 2011 bis 2015 32 Unfälle ereignet – zwei davon mit Kindern.

Wenzel: «Heute fahren durchschnittlich pro Tag gegen 6000 Fahrzeuge durch Benken, wie unsere Messungen ergaben.» Mit der Veränderung der Strassengeometrie und der Neugestaltung von Bushaltestellen und Fussgängerstreifen mit Mittelinseln soll an mehreren Orten die Sicherheit verbessert werden.

Dorfstrasse teilweise sperren

Herzstück des Projekts ist der Dorfkern. Der Verkehr soll neu zweispurig geführt werden. Ein Teil der Dorfstrasse (Bild) soll dagegen verkehrsfrei werden. Heidi Romer sieht darin die Chance, dort künftig Märkte oder Dorffeste durchzuführen. Dort ist auch eine neue Überbauung geplant, welche den Ortskern zusätzlich aufwerten soll (Ausgabe vom 25. Oktober 2016). Zudem würden verkehrstechnische Weichen für die Zukunft gestellt – Stichwort Siedlungsentwicklung.

Zu den Kosten der geplanten Massnahmen konnte Pascal Hinder nichts sagen. Zumal – wie gestern Abend – noch über Optimierungen des Projekts diskutiert werde. «Hinder rechnet im besten Fall damit, bis 2019 die Projektierung abschliessen und 2020 die Planauflage durchführen zu können. Wenn das alles schlank durchgehe, könnte frühestens 2021 mit der Realisierung begonnen werden.

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