Ärger für das Center da Bainesser
Vom 17. bis 22. Juli durften die Kinder von Tschlin nicht mehr auf dem Areal der ehemaligen Schule – dem heutigen Shaolin-Zentrum – sein. Grund: Die Störungen für die Shaolin-Mönche und die Kursteilnehmer des «Center da Bainesser Tschlin» wurden immer grösser.
Gemäss dem Amtsblatt vom 10. August haben die Kinder nicht mehr normal gespielt, sondern sind unter anderem an den Fenstern hochgeklettert und haben daran geschlagen, um absichtlich zu stören. Die mehrmaligen Ermahnungen des Leiters des Shaolin-Zentrums, Corsin Biert, haben gemäss Amtsblatt keine Wirkung gezeigt.
Es drohen Bussen
Auch ein Treffen mit den Eltern sei erfolglos verlaufen. Seit drei Monaten habe sich die Situation zugespitzt. «Kurz und gut, die Situation wird für das Center da Bainesser immer unerträglicher», schreibt der Gemeindevorstand.
Dieser steht vollumfänglich hinter dem temporären Verbot von Biert für die Kinder von Tschlin. Für jede Nutzung der einstigen Schulplätze muss künftig die Erlaubnis des Pächters, also von Biert, eingeholt werden. Fruchtet auch diese Massnahme nicht, wird ein generelles Verbot für das Areal rund um das ehemalige Schulhaus erhoben. Wird das Verbot umgangen, muss mit «erheblichen Bussen» gerechnet werden. Der Gemeindevorstand appelliert daher an «den gesunden Menschenverstand von einigen Schülern und ihren Eltern».