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Es geht weiter ohne die vierte Gemeinde

Es geht weiter ohne die vierte Gemeinde

Die Stimmberechtigten von Falera wollen mehrheitlich nicht eine Fusion mit Laax, Sagogn und Schluein prüfen.

Jano Felice
Pajarola
vor 4 Monaten in
Politik
Nicht bereit zum Zusammenschluss: Die Stimmberechtigten von Falera wollen, dass ihre Gemeinde eigenständig bleibt.
Bild Philipp Baer

Laax, Sagogn und Schluein wollen, Falera will nicht: An der Gemeindeversammlung vom Freitagabend haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Falera der Prüfung einer Fusion mit den drei anderen Gemeinden eine Abfuhr erteilt. Das Nein zur Erarbeitung eines Vorprojekts erfolgte laut dem Versammlungsprotokoll der Gemeinde mit 91:71 Stimmen. Anwesend waren 163 Personen, das entspricht einer Stimmbeteiligung von knapp 36 Prozent.

Die Stimme behalten

Als Argument gegen eine Fusionsprüfung wurde laut einem Bericht von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha unter anderem ins Feld geführt, die Stimme von Falera drohe verloren zu gehen. Auch die Angst vor einem Verlust des Gemeindenamens wurde erwähnt – die neue Gemeinde würde den Namen Laax tragen. Ebenfalls zur Sprache kam der Vorbehalt, man müsse bei einer Fusion beispielsweise den Skiberg Crap Sogn Gion mit anderen teilen; dieser befindet sich heute auf Gebiet von Falera.

Laut Fusionsprojektleiter Adrian Wolf wird das Vorhaben für einen Zusammenschluss nun mit Laax, Sagogn und Schluein weitergeführt.

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Bei einer definitiven Abstimmung wäre diese Fusion sowieso chanzenlos gewesen, darum ist es ok wie es gelaufen ist.
Crap sogn Gion gehört der Gemende Falera, nur gegen aussen weiss das fast niemand, viele Laaxer Gäste nennen es sogar zu unrecht als unser Laaxer Hausberg.

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