Waldbrand Gardasee aktuell: Gefahr noch nicht gebannt
Nach dem Waldbrand am Westufer des Gardasees hat sich die Situation deutlich entspannt. Bewohner und Urlauber sind derzeit nicht in Gefahr, und die rund 250 Menschen, die am Wochenende ihre Unterkünfte und Häuser verlassen mussten, konnten zurückkehren. Dennoch dauert der Einsatz in den Bergen oberhalb des Sees an. Im betroffenen Gebiet gibt es laut der Gardasee Zeitung (Stand 10. August 2026) weiterhin Glutnester, die sich insbesondere bei Wind erneut entzünden könnten.
Waldbrand am Gardasee: Glutnester bleiben ein Risiko
Das Feuer war am Freitagabend gegen 21 Uhr auf dem Gebiet der Gemeinde Tignale ausgebrochen. Wegen der Trockenheit der vergangenen Wochen und heftiger Windböen breiteten sich die Flammen rasch aus. Zeitweise bestand die Sorge, dass das Feuer auf bewohnte Gebiete übergreifen könnte. Dazu kam es jedoch nicht.
In den ersten Stunden mussten neben Anwohnern auch mehrere Dutzend Touristen in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt waren rund 250 Menschen von den Evakuierungen betroffen. Auch eine Ferienanlage wurde geräumt. Im Verlauf des Wochenendes entspannte sich die Situation, sodass sämtliche Evakuierten zurückkehren konnten.
Feuer bei Tignale noch nicht vollständig gelöscht
Ganz gebannt ist die Gefahr allerdings noch nicht. Nach Angaben des Bürgermeisters von Tignale, Daniele Bonassi, befinden sich weiterhin mehrere Glutnester im Brandgebiet. Zudem ist der verbrannte Waldboden stellenweise noch sehr heiss. Kommt Wind auf, könnten sich daraus neue Feuer entwickeln. Die Einsatzkräfte kontrollieren deshalb weiterhin das Gebiet und arbeiten daran, den Wald vollständig zu sichern.
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07.08.2026
Mit Material von Keystone-SDA.