Swiss-Maschine muss in Kanada notlanden – das steckt hinter dem Notsignal
Ein Swiss-Flug auf dem Weg von Zürich nach New York musste am Donnerstagabend seine Reise unterbrechen. Statt wie geplant in den USA landete die Maschine ausserplanmässig im kanadischen St. John's auf Neufundland. Zuvor hatte die Crew über dem Nordatlantik das Notsignal 7700 abgesetzt.
Swiss-Maschine setzt in 11'000 Metern Höhe Notsignal ab
Betroffen war der Swiss-Flug LX14 von Zürich nach New York. Kurz nach 19.30 Uhr setzte die Maschine am Donnerstagabend auf einer Höhe von rund 11'000 Metern das Notsignal ab.
Die Cockpit-Crew entschied sich aufgrund des medizinischen Zwischenfalls für eine ausserplanmässige Landung in St. John's. In Absprache mit der örtlichen Flugsicherung wurde zusätzlich der Notfallcode 7700 gesetzt. Dadurch konnte der Flug bei der Landung prioritär behandelt werden. Sinkflug und Landung verliefen ohne Probleme.
Swiss-Notlandung: 234 Passagiere waren an Bord
Nach Angaben der Swiss befanden sich 234 Passagiere an Bord. Der betroffene Passagier wurde nach der Landung in St. John's in ärztliche Obhut übergeben.
Für die übrigen Reisenden ging es anschliessend weiter: Nach dem Zwischenstopp konnte die Maschine ihre Reise in Richtung New York fortsetzen.
Das bedeutet der Notfallcode 7700
Der übermittelte Code 7700 steht für eine allgemeine Notlage. Er kann beispielsweise bei einem medizinischen Notfall, technischen Problemen oder anderen Situationen verwendet werden, in denen ein Flugzeug besondere Priorität benötigt.
