Krankenkasse zu teuer? Diese Schweizer können Prämienverbilligung bekommen
Doch nicht alle Versicherten müssen die volle Belastung alleine tragen. Wer in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine sogenannte individuelle Prämienverbilligung erhalten. Wie hoch diese Unterstützung ausfällt und wer darauf Anspruch hat, unterscheidet sich allerdings von Kanton zu Kanton.
Krankenkassenprämien sind 2026 erneut gestiegen
Die mittlere Krankenkassenprämie liegt 2026 bei 393,30 Franken pro Monat. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) einem durchschnittlichen Anstieg von 4,4 Prozent.
Für Versicherte bedeutet das im Durchschnitt eine Belastung von mehr als 4700 Franken pro Jahr – noch bevor Franchise und Selbstbehalt berücksichtigt werden. Wie hoch die tatsächliche Prämie ausfällt, hängt unter anderem vom Wohnort, der Krankenkasse, dem gewählten Versicherungsmodell und der Franchise ab.
Gerade für Haushalte mit niedrigeren Einkommen kann das schnell zur finanziellen Belastung werden. Dafür gibt es in der Schweiz die individuelle Prämienverbilligung.
Wer kann eine Prämienverbilligung bekommen?
Grundsätzlich richtet sich die Unterstützung an Versicherte, die in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Das Krankenversicherungsgesetz verpflichtet die Kantone dazu, für diese Personen die Prämien zu verbilligen.
Eine schweizweit einheitliche Einkommensgrenze gibt es allerdings nicht.
Entscheidend ist der Wohnkanton.
Die Kantone legen selbst fest,
