Kassensturz testet Orangensaft: Der Griff ins Kühlregal lohnt sich nicht immer
Beim Orangensaft stehen Konsumentinnen und Konsumenten vor einer grossen Auswahl. Laut SRF können Produkte aus dem Kühlregal doppelt so viel kosten wie ungekühlte Varianten. Doch bringt der Aufpreis auch einen besseren Geschmack? «Kassensturz» hat dafür 342 Personen in der Mall of Switzerland in Ebikon LU Orangensäfte probieren lassen. Die Proben waren nummeriert, die Marken für die Teilnehmenden nicht erkennbar. Bewertet wurden Aussehen, Geruch, Mundgefühl und Geschmack.
Migros gewinnt, Aldi bietet eine günstigere Alternative
Die höchste Bewertung erhielt der gekühlte Bio-Direktsaft der Migros mit Note 5,4. Der Liter kostete zum Testzeitpunkt 4.75 Franken.
Knapp dahinter folgte der ungekühlte Direktsaft Rio D'Oro von Aldi mit Note 5,3 für 2.45 Franken pro Liter. Zwischen den beiden Produkten lagen damit 2.30 Franken pro Liter. Die vollständigen Einzelresultate und Herstellerstellungnahmen sind im Originaltest von SRF nachzulesen.
Die Bewertungen geben die Eindrücke dieser Publikumsdegustation wieder. Sie sind kein allgemeines Qualitätsurteil über sämtliche Produkte eines Händlers.
Was Direktsaft und Saft aus Konzentrat unterscheidet
Die Begriffe auf der Verpackung beschreiben die Herstellung. Bei Saft aus Konzentrat werden dem gepressten Saft zunächst Wasser und Aromabestandteile entzogen. Am Abfüllort werden sie wieder hinzugefügt. Dadurch lässt sich das Konzentrat platzsparender transportieren. Beim Direktsaft entfällt dieser Konzentrationsschritt. Das erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.
