Zehn Menschen wollen die Natur in der Val Cama erhalten
Mit einer Fläche von über 1500 Hektaren befindet sich im Misoxer Seitental Val Cama eines der grössten Waldreservate der Schweiz. Früher gab es in der Region zehn bewirtschaftete Alpen, doch die Alp- und Holzwirtschaft wurde nach und nach aufgegeben. Die halboffene Weidenlandschaft verwaldete, wie die Stiftung Umwelteinsatz schreibt.
In den letzten Jahren veränderte sich das Bild aber wieder. In der Val Cama wurden mehrere Berghütten renoviert und als Unterkünfte eingerichtet. Ausserdem wird die Alp de Lagh wieder mit Nutztieren bestossen. In der Woche vom 7. bis zum 13. Juli dieses Jahres werden nun zusätzliche Massnahmen ergriffen, um die Weiden offen zu halten und einer Ausweitung von Wald und Büschen entgegenzuwirken.
Zehn Personen werden in dieser Woche Weiden entbuschen, Jungwuchs entfernen und Asthaufen erstellen, um so die Natur zu erhalten, wie die Stiftung Umwelteinsatz weiter schreibt. Dieser Einsatz finde in Zusammenarbeit mit Pro Natura Graubünden statt. (rac)