Vom Leben in luftiger Höhe und automatischen Fensterläden
Seit sieben Jahren ragen die Bündner Twin Towers in Chur West fast 80 Meter hoch über die Stadt. Von Süden her kommend sieht man die beiden weissen Wohnhäuser schon irgendwo zwischen Domat/Ems und Felsberg. Würde man in einer Metropole wie London, New York oder Shanghai im 18. Stockwerk eines Hauses wohnen, es wäre keine Randnotiz in irgendjemandes Aufmerksamkeitsspanne wert. In Chur hingegen residiert man im 18. Stockwerk eines der beiden Türme hoch über dem Kantonshauptort und so hoch wie sonst fast niemand im Kanton.
Für RSO-Moderatorin Katharina Balzer mehr als Grund genug, sich einmal anzusehen, wie es sich in solchen Höhen lebt. «Ich war schon immer gern in der Höhe und darum fühle ich mich hier richtig, richtig gut», sagt July Cartwright, die Katharina Balzer hinauf in ihr Zuhause im 18. Stock nahm. Als die beiden nach einer langen Liftfahrt oben ankamen, verschlug es der RSO-Moderatorin bei der Aussicht über die Stadt Chur hinweg, fast die Sprache.
Als sie sie wiedergefunden hatte, erfuhr sie dann einige interessante Details über das Leben in luftigen Höhen.
Das zum Beispiel: Wenns draussen stürmt und vor allem stark windet, fahren die Fensterläden automatisch hoch. «Aus Sicherheitsgründen», erklärt Cartwright, «Und wenn man Pech hat, passiert das auch mitten in der Nacht.»