«Ur-Nenis» Rezepte sollen weiterleben
Adrian Hirt aus Tschiertschen stellt unter dem Namen AlpenHirt Trockenfleisch nach dem Rezept seines «Ur-Nenis» her. Er verzichtet dabei komplett auf den Zusatz von Pökelsalz. Zentral für die Vermarktung ist eine gute IT-Infrastruktur, bei deren Modernisierung Adrian Hirt Unterstützung von der Schweizer Berghilfe erhalten hat, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Inzwischen beschäftigt die Firma AlpenHirt im Schanfigg fünf Vollzeitangestellte.
Hirt ist einer von vielen Bündnern und Glarnern, die Unterstützung von der Schweizer Berghilfe erhalten haben. Gemäss Mitteilung hat die Schweizer Berghilfe im Jahr 2018 beispielsweise 15 Projekte in Glarus unterstützt und dabei finanzielle Mittel von fast 750'000 Franken zur Verfügung gestellt. Im Kanton Graubünden waren es im letzten Jahr sogar 76 Projekte, für die über 2,9 Millionen Franken bereitgestellt wurden.
Durch Spenden möglich gemacht
Die Schweizer Berghilfe ist eine ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung mit dem Ziel, die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung zu verbessern. Die Unterstützung soll dazu beitragen, Wirtschafts- und Lebensräume zu entwickeln, regionale Kultur zu erhalten, die Landschaft zu pflegen und der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken.
Die Sammelkampagne 2019 steht unter dem Motto «Zu Tisch in den Bergen» und weist auf die Unterstützung von Gastronomie- und Hotelleriebetrieben sowie Food-Produzenten durch die Schweizer Berghilfe hin.