Stadt Chur informiert Bevölkerung und Schutzsuchende
Täglich verlassen immer mehr Menschen die Ukraine in Richtung Schengen-Raum. Schätzungen gehen davon aus, dass je nach Kriegsverlauf zwischen 10 und 15 Millionen Menschen die Ukraine verlassen werden. Szenarien prognostizieren, dass bis Ende Jahr rund 250'000 bis 300'000 Personen in der Schweiz Zuflucht suchen könnten.
Der nationale Verteilschlüssel sieht vor, dass bis zu drei Prozent der Geflüchteten dem Kanton Graubünden zugewiesen werden. Das wären rund 9000 Schutzsuchende.
Der Kanton bereitet sich auf die Flüchtlinge vor
In Chur sind zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer bereits von Privatpersonen aufgenommen worden. Der Churer Stadtrat Patrik Degiacomi informiert an zwei Anlässen über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf den Flüchtlingsstrom aus der Ukraine, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies im Beisein von Vertreterinnen und Vertreter des Kantons.
Die Informationsveranstaltung findet am Freitag, 8. April, statt. Dies um 20 Uhr im Titthof in Chur.
Es wird aufgezeigt, wie sich die Stadt Chur organisiert und sich der Herausforderung – insbesondere auch im Bereich der Schule – stellt. Im Anschluss an die Präsentation bleibt laut Mitteilung Zeit für Fragen.
Eine vorausgehende Informationsveranstaltung um 17 Uhr lädt alle Ukrainerinnen und Ukrainer zu Information und Austausch ein.
Dort wird in Deutsch und Ukrainisch vor allem über die Stadt Chur im Allgemeinen, Arbeit und soziale Sicherheit, Wohnen, Sprache, Kinder und Familie sowie die Schule informiert. Die Stadt bittet Gastgebende, Ukrainerinnen und Ukrainer auf diesen Anlass hinzuweisen. Weitere Informationen findet ihr hier zu finden. (red)