Nicole Krebs gewinnt Publikumspreis
Im Anschluss an die offenen Ateliertüren stieg am Samstagabend die Spannung in der Ausstellung Glarner Kunstschaffen 2018 im sogenannten Off-Kunsthaus in einer früheren Therma-Werkhalle in Schwanden.
Seit der Eröffnung der Ausstellung am 8. Dezember hatten die Besucherinnen und Besucher darin bestimmen können, welche Kunstwerke ihnen am besten gefallen und wer den Publikumspreis erhalten soll.
Auf Augenhöhe mit Hirsch und Kuh
Schliesslich gab Ann-Kathrin Eickhoff, kuratorische Assistentin, bekannt, wer von den rund 70 mitmachenden Kunstschaffenden sich über den Scheck von 1000 Franken freuen durfte. Überreicht wurde dieser dann von Hansueli Leisinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Glarnersach, an Nicole Krebs. «Das macht mich absolut baff», freute sich die in Ennenda lebende Künstlerin, die beruflich das Sekretariat eines Altersheims leitet. Bereits zum vierten Mal hat sie am Ausstellungsformat Kunstschaffen Glarus teilgenommen. Der Preis motiviert sie nun erst recht, mit dem Malen intensiv weiterzumachen.
Ausgewählt hat das Publikum drei von Krebs präsentierte Bilder, die einen Hirsch, eine Kuh und eine abstrakte Malerei zeigen. «Mir ist es wichtig, den Blick der Tiere, wie auch ihre Lebendigkeit, ihren Stolz und ihre Kraft ins Bild zu bringen», so Krebs dazu. Tiere mit Geweih und Hörnern oder auch Falken und Adler sind ihre typischen Motive. Oft sind diese angeschnitten, um dem Betrachter Raum für eigene Fantasien zu lassen. Darüber hinaus malt Krebs abstrahierte Farbkompositionen.
Mit einem bunten Programm, Kurzreferaten und einer Performance ist die Ausstellung Glarner Kunstschaffen 2018 gestern zu Ende gegangen.