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Leben und Freizeit

Kurz vor dem Ziel: Suche nach neuem Pfarrer scheitert erneut

Seit 2015 ist die Seelsorgeeinheit Gaster auf der Suche nach einem Nachfolger für Pfarrer Lukas Hidber. Bereits zweimal stand ein Nachfolger bereit – zur Vertragsunterzeichnung kam es nie.
Urs Schnider
09.05.2017, 06:00 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Pfarrer Lukas Hidber war sehr beliebt. Das zeigte der Grossaufmarsch, als er vor über zwei Jahren verabschiedet wurde: Am 27. Februar 2015 platzte die katholische Kirche in Kaltbrunn aus allen Nähten. Hidber zelebrierte nach zehn Jahren seine letzte Messe. Seither steht die Seelsorgeeinheit Gaster ohne Pfarrer da. Es gebe einen Pfarrermangel und es sei schwierig, einen zu finden, sagte Sabine Rüthemann, Sprecherin des Bistums St. Gallen, vor einem Jahr.

Krankheit hindert Kandidaten

Offenbar hat sich die Situation nicht verbessert – bis heute konnte noch kein Nachfolger gefunden werden. Ein Kandidat musste kurz vor Vertragsabschluss zurücktreten, wie Walter Stähli, Kreisratspräsident der Seelsorgeeinheit Gaster, bestätigt: «Es ist richtig, dass wir kurz vor einem Abschluss standen.» Der Kandidat habe sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen müssen. Bereits einmal musste eine Absage kurz vor der Zielgerade hingenommen werden. Diese Person trat aus persönlichen Gründen zurück, erklärt Stähli.

Jetzt fängt im Personalamt des Bistums St. Gallen die Suche von vorne an. Der Zeitpunkt für eine neue Präsentation ist somit offen. «Für einen zukünftigen Pfarrer bieten wir durchaus gute Bedingungen und ein attraktives Arbeitsumfeld», so Stähli. In den Gemeinden stünden sehr viele Gläubige hinter der Kirche. Und der Lohn könne sich sehen lassen. Dieser bewegt sich gemäss Stähli im Bereich einer Oberstufen-Lehrperson.

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