Glarus will 27 Millionen ins Trinkwasser stecken
Bis 2025 wollen die Technischen Betriebe Glarus die ersten zwei Etappen realisieren. Sie legen in diesen Tagen der Öffentlichkeit ihre Pläne für die Zukunft der Wasserversorgung vor. Damit diese mitwirken und ihre Anliegen einbringen kann.
Der Bericht zum generellen Wasserversorgungsprojekt für die ganze Zeit bis 2035 zeigt auf, wo die Schwächen der Wasserversorgung heute liegen. Aber auch, welche Anlagen ins Alter gekommen sind und eine Sanierung nötig haben. Wenn man sie denn weiter braucht. Denn die Alternative ist: Werden die vier Netze miteinander verbunden, welche Netstal, Riedern, Ennenda und Glarus der neuen Gemeinde vererbt haben, so verspricht das vielfältigen Gewinn.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Werden die Netze zu einem Ganzen zusammengefügt, dann wird die Wasserversorgung auch wesentlich einfacher. Auf dieser Basis soll darum das Netz ausgebaut werden. Die geschätzten Kosten dafür sind 27 Millionen Franken. Mehr als zwei Drittel davon werden aber für den Unterhalt von Leitungen eingesetzt, die schon im Boden sind und rechtzeitig erneuert werden müssen.
Und so soll der Zusammenschluss kommen: Bis 2023 sollen Netstal, Riedern und Ennenda mit dem Netz Glarus verbunden, dann bis 2025 die Quellen am Löntsch saniert und in Rie- dern ein Reservoir mit grösseren Reserven gebaut werden. Schon bald einmal können dann Anlagen, die man sonst sanieren müsste, stillgelegt werden, versprechen die Planer. Auf dass das Trinkwasser fliesse, statt dass es in weiten Teilen der Gemeinde gepumpt werden muss.