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Leben & Freizeit

Für die «Siechen» ist kein Weg zu weit

Südostschweiz
22.05.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

von Anina Rütsche v/o Lane

Die im Januar freigeschalteten Startplätze für den Siechämarsch der Pfadi Glarus sind immer sehr begehrt. Dieses Jahr waren sie gemäss Angaben der Organisatoren schon nach 36 Stunden ausverkauft. Am Samstag war es soweit: 550 Mutige konnten sich der Herausforderung stellen, 100, 80 oder 50 Leistungskilometer zu laufen.

Los ging der «Siech19» in Nesslau. Dort starteten all jene, die sich für den längsten Weg entschieden hatten. Die beiden weiteren Starts befanden sich in Wildhaus und in Trübbach. Die Strecke führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Obertoggenburg ins Rheintal hinunter, dann via Seeztal und entlang des Walensees nach Niederurnen. Unterwegs konnten die Läufer an mehreren Verpflegungsposten Kraft und Vorräte tanken. Im Angebot waren Suppen, Teigwaren mit verschiedenen Saucen sowie Äpfel, Bananen, Rüebli, Getreideriegel und Getränke. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten ehrenamtliche Helfer.

Sich überwinden und durchbeissen

Wie Gespräche vor Ort zeigten, hatten sich die Läuferinnen und Läufer zum «Siech19» angemeldet, um ihren inneren Schweinehund zu überwinden und ihre Grenzen auszuloten. Um sich gegenseitig zu motivieren, waren die meisten in Gruppen unterwegs.

Je nach Ehrgeiz und Trainingsgrad formierten sich diese im Verlauf des Marsches immer wieder neu. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten das Ziel in Niederurnen in der Nacht. Wer vorher abbrechen wollte oder musste, konnte sich auf Anfrage an markierten Punkten entlang der Route vom Siech-Taxi abholen lassen. Die Auswertung des Organisationskomitees zeigte schliesslich, dass es beim «Siech19» 428 Finisher gab.

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