Fast ein normales Honigjahr
Nach einem massiven Rückgang 2021 hat sich die Honigproduktion in diesem Jahr wieder erholt. Die Schweizer Imkerinnen und Imker konnten durchschnittlich 23,9 Kilogramm Honig pro Volk ernten. Vor allem die Frühlingsernte verlief sehr gut, wie aus der «Schweizerischen Bienenzeitung» hervorgeht. Regional gebe es allerdings Abstriche, die der Trockenheit im Sommer und lokalen Hagelgewittern geschuldet seien. Dabei sei die Alpensüdseite besonders betroffen gewesen.
Am meisten geerntet wurde in Freiburg mit 33,3 Kilogramm pro Volk. Am geringsten fiel die Ausbeute in Appenzell Innerrhoden aus, wo jedes Volk durchschnittlich 12,5 Kilogramm Honig produzierte. Graubünden liegt auf Platz 5 mit 27,3 Kilogramm pro Volk. Die Bienen aus Glarus waren weniger fleissig. In der Gesamtrangliste schaffen sie es mit 20,6 Kilogramm pro Volk auf Platz 16.
Hier die Detailaufstellung aus Graubünden, verglichen mit dem Vorjahr. Dabei wird unterschieden zwischen Frühlings-, Sommers-, und Gesamternte:
Trotz Hagelstürmen und Hitzewellen
Auch wenn dieses Jahr von Hagelstürmen und Hitzewellen geprägt war, spielte das Wetter trotzdem in die Karten der Bienen. Wie es in der «Schweizerischen Bienenzeitung» weiter heisst: «Die Honigernte fiel überdurchschnittlich aus und die Brutableger haben sich prächtig entwickelt.» Zudem seien die Eisheiligen und die Schafskälte frostfrei verlaufen, was ebenfalls für den Ernteertrag von Vorteil gewesen sei.