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Leben & Freizeit

Engadiner Maturand mischt in der Weltraumforschung mit

Südostschweiz
03.07.2019, 14:07 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Lange hat man bei der Schul- und Volkssternwarte Academia Samedan einen Meilenstein anvisiert. Dafür wurde die Anlage kontinuierlich ausgebaut. Dank dem Schüler Andre Schaller und seiner Maturaarbeit an der Academia Engiadina hat man diesen Meilenstein nun erreicht, wie der Verein Engadiner Astronomiefreunde mitteilt, welcher die Sternwarte betreibt.

Schallers Arbeit bestand aus der Planung, Errichtung und Inbetriebnahme einer sogenannten Allsky-Anlage, mit welcher der lokale Nachthimmel überwacht werden kann. Das Ziel: die Überwachung und Registrierung von Meteoren, im Volksmund bestens als leuchtende Sternschnuppen bekannt. Damit ist die Sternwarte Academia Samedan nun in der Lage, ab sofort wissenschaftlich verwendbare Daten zu generieren und für die Weltraumforschung zu liefern.

Aus drei werden vier

Am Samstag übergab Schaller symbolisch einen Schlüssel an Jürg Kurt, den Leiter der Sternwarte. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage sei für den Verein Engadiner Astronomiefreunde von grosser Bedeutung, heisst es weiter. Die im Freien installierte, stationäre Kamera der Anlage werde ab sofort ins Überwachungsnetz der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft integriert. Es ist eine von nur vier Beobachtungsstationen im Kanton Graubünden. (rac)

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