Eine Raserpiste für weniger Unfälle?
Wo Skigefahren wird, passieren Unfälle. Manche dieser Unfälle lassen sich auf unvorsichtiges oder zu schnelles Fahren zurückführen. Für Letzteres glaubt der oberste Skilehrer der Schweiz, Riet Campell, nun eine Lösung gefunden zu haben, wie er gegenüber «SRF» erklärt: «Vielleicht wären Raserpisten mit entsprechenden Regeln die Lösung» – dass man zum Beispiel warten müsse, bis derjenige vor einem unten ist, so Campell.
Gemäss «20Minuten» sind die grösseren Skigebiete der Ostschweiz von dieser Idee nicht sehr angetan. So findet zum Beispiel der CEO der Pizolbahnen AG, Klaus Nussbaumer: «Ich denke nicht, dass es so weniger Unfälle geben würde.»
Stefan Reichmuth vom Skigebiet Arosa geht noch einen Schritt weiter. Er meint, dass nicht alle Unfälle wegen zu hohem Tempo passieren würde. Somit steht auch für ihn eine «Raserpiste» ausser Frage.
Dass seine Idee vorwiegend auf Ablehnung stösst, scheint Campell nicht zu stören – gegenüber «20Minuten» hält er fest: «Es kann nicht sein, dass Unfälle passieren und nichts passiert. Es braucht Lösungen.» (mma)