Edy ist zu teuer für St. Moritz
Die 19 Meter grosse und 18 Tonnen schwere Holzskulptur Edy war das wohl am meisten fotografierte Sujet der Ski WM 2017 in St. Moritz. Noch kurz nach dem Grossereignis schien es für die St. Moritzer klar zu sein: Edy muss in St. Moritz bleiben und touristisch genutzt werden. Doch nun sieht die Zukunft von Edy düster aus.
Der Gemeinderat hat am Donnerstagabend einstimmig nein zu einem Kredit für den Umzug und die Neuinstallation von Edy auf dem Bahnhofsareal gesagt. 320'000 Franken hätte dies gekostet. Gemäss Gemeindepräsident Sigi Asprion wäre das Unterfangen schlicht zu teuer gewesen.
Aus emotionaler Sicht sei der Entscheid des Gemeinderats schade, rational betrachtet allerdings nachvollziehbar, sagte er gegenüber Radio e Televisiun Svizra Rumantscha.
Was nun mit Edy geschieht, ist noch nicht klar. Aktuell liegen seine einzelnen Holzteile unter Plastikblachen auf einem Parkplatz in der Nähe von St. Moritz. Falls es keine privaten Interessenten für das Wahrzeichen der Ski WM 2017 geben sollte, wird Edy wohl oder übel entsorgt.