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Leben & Freizeit

Die Situation in Bündner Spitälern ist angespannt

Südostschweiz
06.11.2020, 09:15 Uhr
heute um 11:31 Uhr

«Obwohl die Spitäler noch über Kapazitäten verfügen, bereitet die Entwicklung bei den Hospitalisierungen den Behörden Sorge», schreibt das Bündner Gesundheitsamt am Freitagmorgen in einer Mitteilung. Die Situation in den Spitälern sei angespannt, denn innerhalb weniger Tage hätten sich die Hospitalisierungen von Corona-Patienten verdreifacht. Täglich komme es im Kanton im Zusammenhang mit Covid-19 zu Todesfällen.

Die Entwicklung sei so verlaufen, wie man es befürchtet habe, sagte auch Reto Keller, Vorsitzender der Konferenz Spitäler und Kliniken des Bündner Spital- und Heimverbands am Donnerstag vor den Medien. Nach der starken Zunahme bei den Infektionszahlen Anfang Oktober habe man ab Mitte des Monats einen «rasanten Anstieg» der Hospitalisierungen erlebt – seit Ende Oktober stiegen auch die Todeszahlen wieder.

Ausführlicheres zum Thema und der aktuellen Situation in Graubünden:

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Aufgrund der angespannten Situation ruft das Gesundheitsamt die Bevölkerung abermals dringend auf, Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten und Maske zu tragen. Mit diesen Massnahmen können Ansteckungen vermieden werden.

Zurzeit sind im Kanton 615 Personen in Isolation, 837 in Quarantäne sowie 45 Personen in Zusammenhang mit COVID-19 hospitalisiert. 8 Personen müssen beatmet werden. Bisher sind im Kanton 59 Personen an COVID-19 verstorben. (Stand: 6. November, 09 Uhr)

(rac)