Die Hilfe für Australien ist enorm
Es brennt und das Feuer wird gelöscht. Bei uns ist dies der Normalfall. Aber nicht so in Australien. Auch heute wüten am anderen Ende der Welt noch immer die scheinbar unendlichen Flammen.
Natürlich wissen wir hier in Graubünden über das Schicksal Australiens Bescheid. Wie aber muss es sich anfühlen, wenn man ins Bett geht und sein Land Stück für Stück durch die tobenden Feuer zerstört wird? Was geht in den Köpfen der Leute vor sich, die Tag für Tag um ihr Leben bangen müssen?
Die ganze Welt schaut zu und der Grossteil der Leute will helfen. Die Bündnerin Marina Devonshire-Pedrett und ihre Familie gehören ebenfalls zu diesen Menschen.
Seit wir zuletzt über die Spendenaktion der Devonshires für die freiwilligen Feuerwehrleute vor Ort berichtet haben, ist einiges passiert. «Wir bekommen viele Spendenanfragen. Häufig erkunden sich die Leute auch, wie man sonst noch helfen kann.» Diese Frage ist jedoch eher schwieriger zu beantworten.
Kleiderspenden beispielsweise sind problematisch. «Das Hauptproblem besteht vor allem darin, dass man die ganzen Kleider sortieren, unterbringen und anschliessend verteilen müsste», so die Bündnerin. Diese logistischen Hürden sind zurzeit zu gross. Die ganzen Bemühungen der Menschen, seien jedoch wahnsinnig schön. Mittlerweile käme die Unterstützung sogar von ausserhalb Graubündens.
Es gibt auch Kritik
Die Spendenaktion trifft jedoch nicht nur auf Verständnis. So gibt es Personen, die nicht nachvollziehen können, warum man Australien hilft. Es steht ausser Frage, dass es auf der ganzen Welt viele Situationen gibt, bei denen das Leid im Vordergrund steht. In den Weiten des Internets stösst man immer wieder auf allerlei Spendenaufrufe.