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Leben & Freizeit

Die Dargebotene Hand hilft so oft wie noch nie

Südostschweiz
04.02.2019, 15:23 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Hinter der Nummer 143 steht der Verband Dargebotene Hand, welcher unter anderem via Telefon Hilfe zu verschiedenen Themen bietet. Im vergangenen Jahr wurde erneut häufig über psychische Belastung, Beziehungsthemen und Einsamkeit gesprochen, wie Geschäftsführer Franco Baumgartner auf Anfrage von Radio Südostschweiz erklärte.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die freiwilligen Helfer über 8 Prozent mehr Anrufe entgegengenommen. Auch in der Ostschweiz – wozu die Kantone Glarus und Graubünden gehören – klingelte das Telefon häufiger als im Vorjahr. Den Schweizern gehe es aber nicht per se schlechter, betont Baumgartner. Man habe mehr Telefondienste geschaffen und arbeite über die Regionen hinaus enger zusammen. Deshalb hätten auch mehr Telefongespräche geführt werden können.

In der Region Ostschweiz arbeiteten im vergangenen Jahr 60 Freiwillige für die Dargebotene Hand. Dies entspricht rund 10 Prozent aller freiwilligen Helfern. Nebst den Telefonanrufen hätten zudem auch die Onlinekontakte um fast 12 Prozent im Vergleich zum jahr 2017 zugenommen. Das Angebot werde deshalb auch weiter ausgebaut, wie der Verein in seinem Schreiben betont. (so)

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