Das Projekt Lärmsanierung auf dem Churer Waffenplatz läuft
Auf dem Churer Rossboden soll es ruhiger werden. Weil die Grenzwerte betreffend Lärm für militärische Waffen- und Schiessplätze auf dem militärischen Übungsplatz erreicht werden, ist eine Reduktion dieser Werte geplant.
Auf dem Churer Rossboden wird es bald ruhiger
Die Arbeiten zur Lärmsanierung auf dem Waffenplatz Chur habe das VBS Ende des vergangenen Jahres aufgenommen, schreibt der Kanton am Freitag in einer Mitteilung.
Begleitgruppe wird bald über Lärmmessungen informiert
Kürzlich sei die Begleitgruppe des Projektes – bestehend aus Regierungsrat Jon Domenic Parolini, dem Churer Stadtpräsidenten Urs Marti, dem Felsberger Gemeindepräsidenten Peter Camastral sowie weiteren Vertretern des Kantons Graubünden und des VBS – über den aktuellen Projektstand informiert worden. Gemäss Mitteilung soll die Begleitgruppe im Verlaufe dieses Sommers zudem über die Resultate der Lärmberechnungen und -messungen informiert werden. Anschliessend sollen die Massnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte festgelegt werden. Dabei hat die Begleitgruppe gemäss Mitteilung die Möglichkeit, sich einzubringen.
Um die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner so rasch wie möglich zu reduzieren, habe die Armee bereits erste Verbesserungsmassnahmen umgesetzt, heisst es weiter. So werde grösstenteils auf Schiessen nach 22 Uhr verzichtet. Ebenso seien die Ladungsgrösse in der Sprengausbildung reduziert und die Minenwerferschiessen auf die Schiessplätze Hinterrhein und Wichlen verlegt worden. (sz)