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Leben & Freizeit

Das Kantonsspital hat ein Herz für (Wild-)Tiere

Südostschweiz
04.08.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Dieses Video hat definitiv den Jööö-Effekt: In der geschlossenen Facebook-Gruppe «Du bisch vu Chur, wenn…» wird das Video eines Rehs mit ihrem Jungtier auf dem Areal des zum Kantonsspital gehörenden Fontanaspitals mehrmals geliket und kommentiert. Wildtiere in den urbanen Gegenden Churs scheinen für Aufsehen zu sorgen. Ein Einzelfall ist dieser Besuch im Kantonsspital jedoch nicht.

Gern gesehen

Diese beiden Tiere sind schon fast alte Bekannte des Spitals, wie Alfred Hodel, Teamleiter Umgebung am Kantonsspital Graubünden, auf Anfrage erzählt. «Die beiden kennen wir, da das Muttertier jedes Jahr bei uns auf dem Areal seine Jungen zur Welt bringt und auch aufzieht. Sie findet auf unserem Areal offenbar die nötige Ruhe, um sich sicher zu fühlen.»

Hodel und sein Team achten sichtlich auf die Tiere. «Wir koordinieren unsere Mäh-Arbeiten mit dem Geburtsdatum der jungen Rehe, die sich kurz nach der Geburt im hohen Gras auf dem Areal verstecken.»

Anders als in Zürich

In Zürich sorgte ein Fuchs auf dem Gelände des Unispitals vor einiger Zeit für Schlagzeilen. Das Tier schlich über eine Balkontür in das Gebäude und biss eine Patientin, wie das Portal «blick.ch» berichtet.

Im Kantonsspital Graubünden sei es aber noch nie zu Problemen mit Wildtieren gekommen, sagt Hodel. Auch Füchse und Hasen seien auf dem Gelände gerne gesehen. «Sie fühlen sich offensichtlich wohl bei uns. Das soll auch so bleiben. Entsprechend achten wir darauf, sie möglichst nicht zu stören und in Ruhe zu lassen.»

Und welche Tiere besuchen Euch?

Habt Ihr auch Wildtiere, die Euch entweder bei der Arbeit oder sogar zu Hause besuchen? Dann folgt unserem Aufruf auf Facebook oder schickt uns ein Bild an reporter@suedostschweiz.ch. 

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