Das ist euer liebstes Drohnenbild
Das Siegerbild zeigt die Verbindungsstrasse von Trimmis ins 400 Meter höher gelegene Says. Das Bündner Strassennetz besteht aus gut 1600 Kilometern National-, Haupt- und Verbindungsstrassen. Zu letzterer Kategorie gehört auch die Sayser Strasse. Sie führt in drei Kehren am nahen Tobel vorbei.
Auf unserem Facebook-Kanal haben wir dazu aufgerufen, den eigenen Favoriten in die Kommentare zu schreiben. Interessant ist dabei, dass dort niemand für das Siegerbild gestimmt hat, wie sich zeigt:
Die Gewinnerin oder der Gewinner unter den Kommentaren wird diese Tage von uns benachrichtigt. Als «Trophäe» winkt das Siegerbild als Poster in der Grösse nach Wahl (maximal 50x70 Zentimeter), gesponsert von «suedostschweiz.ch».
Eigentlich Drohnenflugverbot
Says befindet sich innerhalb des Fünf-Kilometer-Radius vom Heliport Untervaz, Basis von Rega und Swisshelicopter. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) definiert rund um Flugplätze diese Radien. Darin untesagt ist der Betrieb von Modellluftfahrzeuge und Drohnen mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 30 Kilogramm. Darum musste für dieses Luftbild eine Spezialbewilligung eingeholt werden.
Bald drei Jahre in der Luft
Im Rahmen eines Relaunch der «Schweiz am Sonntag» anfang 2017 fand die Luftbildserie erstmals Platz in der Wochenendausgabe der Zeitung «Südostschweiz». Konzept ist seit anhin, die Region in sogenannten Senkrechtbildern, also Bildern von gerade oben, zu zeigen. In der Regel werden die Fotos jeweils in gut 100 Metern Höhe «geschossen». Auf einem Bildschirm am Boden kann der genaue Bildausschnitt definiert werden.
Gesetzeslage
In der Schweiz sind Drohnen rechtlich den Flugmodellen gleichgestellt. Bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm dürfen sie derzeit grundsätzlich ohne Bewilligung eingesetzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der «Pilot» jederzeit Sichtkontakt zu seiner Drohne hat. Zudem dürfen keine Drohnen über Menschenansammlungen betrieben werden. (ham)