Aufgepasst, wer Dora heisst
von Adrienne Krättli und Nicole Nett
Frauen mit dem Vornamen Dora sind derzeit das Ziel von Betrugstelefonaten. Wie Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, gegenüber Radio Südostschweiz erklärt, haben sich diesmal die Betrüger einen bewusst «alten Namen» – diesmal «Dora» – im Telefonbuch ausgesucht. Allgemein haben die Betrugsfälle in letzter Zeit zugenommen. So vermeldete die Kantonspolizei bereits Anfang Sommer einen betrügerischen Anruf – doch das ist nur einer von vielen. Wir haben darüber berichtet:
Eine Frau bezahlt einen hohen Preis
Häufig fallen den Betrugsversuchen ältere Personen mit Vornamen wie zum Beispiel Jolanda oder Elisabeth zum Opfer. Die Betrüger geben laut Polizei an, im Namen einer Bank oder der Zentralbank anzurufen, und wollen wegen Sicherheitsbedenken Auskunft über die finanziellen Verhältnisse. Nun warnt die Polizei ihre Community, wie in diesem Facebook-Post ersichtlich ist:
Gespräch abbrechen und Umfeld informieren
Am besten informiert die Bevölkerung das eigene Umfeld und vor allem ältere Personen direkt über diese Masche. Allgemein sollten unbekannten Anrufern keine persönlichen Daten preisgegeben oder Auskünfte zur finanziellen Situation erteilt werden. Auch sollte man sich niemals von telefonischen Androhungen von Bussen oder anderen Folgen unter Druck setzen lassen. Allgemein soll das Gespräch sofort beendet und die Polizei unter der Nummer 117 kontaktiert werden. «Auf solche Anrufe sollte man nicht eingehen», so Walser. «Bestenfalls werden sie direkt beendet.» Schreibt man sich noch die Nummer auf – sofern sie nicht anonym ist – umso besser.