Aroser Hirsch hat sechs Kilo Plastik im Bauch
Im Winter begegnet man Wildtieren immer wieder. Oft werden die Tiere durch Futter in den Dörfen angelockt. Wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst, wurde genau dieses Phänomen einem Hirsch in Arosa und Langwies zum Verhängnis. Das Tier stellte aufgrund seines Verhaltens ein Sicherheitsrisiko dar. Anfangs Dezember traf man die Entscheidung, das Tier zu erlegen.
Anschliessend untersuchte man den Kadaver. Im Magen fand man rund sechs Kilo Plastikabfall. Manche Überreste befanden sich schon mehrere Jahre im Körper des Tieres.
Kanton warnt vor Fütterung
In Graubünden ist es verboten, die Wildtiere aktiv zu füttern oder Futter zur Verfügung zu stellen. Dennoch kommt es vermehrt vor, dass die Tiere die Nähe zu den Dörfern suchen. Dabei begeben sich die Tiere in Gefahr. Sie laufen über viel befahrene Strassen oder Eisenbahnlinien und stellen so auch für Menschen eine Gefahr dar. (so)