Am Montag kein Fleisch auf dem Teller – bald auch in Graubünden?
An der Universität St. Gallen (HSG) fordern vier Studenten mit einer Petition seit einigen Wochen einen «Meatless Monday». Künftig soll montags in der Mensa der HSG kein Fleisch mehr angeboten werden. Wie das Newsportal «20min.ch» berichtete, hat das gleichnamige Projekt in den USA die Studenten dazu inspiriert, das Thema in St. Gallen anzusprechen. Bereits 500 Unterschriften hätten die Initianten für das Projekt gesammelt. An der HSG werde die Initiative nun von der Mensakommission besprochen.
Austausch von Studenten und Hochschule
Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit in verschiedenen Projekten. An der FHGR gibt es eine Nachhaltigkeitskommission, welche die Steigerung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit unterstützt, wie Livia Somerville von der Stabstelle Nachhaltige Hochschulentwicklung der FHGR erklärt. «Mit der Nachhaltigkeitskommission wird seit 2015 die Mitwirkung der Mitarbeitenden und Studierenden der FH Graubünden für eine nachhaltige Entwicklung der Fachhochschule sichergestellt», so Somerville.
Ob ein «Meatless Monday» auch an der FHGR denkbar ist? Ein ähnliches Angebot gebe es bereits. «Aufgrund der studentischen Forderung haben die Mensen der FHGR 2018 den sogenannten ‹Klima-Montag› eingeführt.» Die servierten Menüs zeichnen sich laut Somerville durch besonders tiefe Treibhausgas-Emissionen aus. Die Mensen werden unabhängig von der Fachhochschule in deren Räumlichkeiten geführt, erklärt Somerville. Trotzdem bestehe ein enger Austausch zwischen Hochschule und den beiden Mensen.