5 Fakten zur «Näfelser Fahrt»
1. Die Prozession beginnt früh
Die «Näfelser Fahrt» ist nichts für Morgenmuffel. Um 7.15 Uhr treffen sich die Glarner, um in einer Prozession von Glarus nach Näfels, an den Ort der Schlacht von 1388, zu marschieren. Die Glarner haben die Wahl zwischen dem Marsch mit Musik und Militär und der Prozession, welche immer wieder Halte macht, um Gebete zu sprechen.
2. Der«Unabhängigkeitstag von Glarus»
Mit der «Näfelser Fahrt» wird indirekt die Unabhängigkeit von Glarus gefeiert. Der Konflikt zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen wurde am 9. April 1388 nämlich von den Glarnern siegreich beendet.
3. Der Ablauf ist genau geregelt
Seit 1835 ist die Fahrt sogar gesetzlich geregelt. Der Weg von Glarus nach Näfels wird zu Fuss abgelaufen. Während der Prozession gibt es jeweils eine Predigt. Danach ist eine Rede des Landesstatthalters oder des Landamanns zu hören. Der Gang wird zum Schlachtdenkmal fortgesetzt. Beendet wird die Zeremonie mit einem Gottesdienst und einer «Chilbi» für die kleineren Gäste.
4. Zur Fahrt gehören viele Bräuche
Der Feiertag begann als katholische Totenandacht. Während der Prozession werden bis heute nebst Gebeten auch der Näfelser Fahrtsbrief und die Fahrtspredigt gelesen. Das Ganze wird auch musikalisch und vom Militär unterstützt und begleitet.
5. Auch das Wetter soll mitspielen
Die ganze Prozession findet unter freiem Himmel statt. Da kann man nur hoffen, dass alle Beteiligten, Veranstalter und die Glarner Bevölkerung nicht verregnet werden.