476 Rehkitze gerettet
An jedem Mähtag in Graubünden waren 24 Drohnen im Einsatz, wie das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) mitteilt. Mit Erfolg: Von Ende Mai bis Anfang Juli seien rund 1300 Einsätze geflogen worden – und 476 Rehkitze hätten dadurch vor dem Mähtod gerettet werden können. Das sind 140 Tiere mehr als im Vorjahr, die 5 zusätzlichen Drohnen ihr Leben verdanken.
Wie Drohnen Rehkitzleben retten
An den Erfolg anknüpfen
Das inzwischen erreichte hohe Erfolgsniveau soll im nächsten Jahr aufrecht erhalten bleiben, teilt das AJF mit. Es sollen noch mehr Piloten und Helfer für diese Aufgabe gewonnen werden. Im kommenden Frühling würden deshalb weitere Weiterbildungskurse angeboten. Pilotin oder Pilot könne grundsätzlich jeder werden, wenn er ein Flair für das Drohnenfliegen und ein ernsthaftes Interesse an der Rettung der Rehkitze habe. Im aktuellen Jahr haben 40 Teilnehmende die Aus- und Weiterbildungskurse dazu besucht. Dies, obwohl die Kurse wegen der Pandemie nur erschwert durchgeführt werden konnten.