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Leben & Freizeit

300 Pflegefachleute haben sich bisher gemeldet

Südostschweiz
20.01.2022, 15:13 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Die Bündner Regierung fürchtet sich vor Personalausfällen im Gesundheitsbereich. Bündner Pflegefachpersonen, die nicht mehr im Beruf tätig sind, müssen sich darum beim Kanton melden. Einen entsprechenden Aufruf hat der Kanton vor etwas mehr als einer Woche gemacht.

Kantonsärztin Marina Jamnicki erklärte am Donnerstag vor den Medien, dass sich bisher 300 Personen gemeldet hätten. Laut der Nachrichtenagentur Keystone-SDA kamen beim ersten Aufruf zu Beginn der Pandemie rund 1000 Pflegefachleute dieser Pflicht nach. Jamnicki sagte, dass sich viele Personen, die sich damals gemeldet hatten, mittlerweile wieder im Gesundheitsbereich arbeiten würden, zum Beispiel in Impfzentren. Darauf sei der Unterschied zurückzuführen.

«Ziel des Aufrufs ist nicht, Personen zu sanktionieren»

Delta-Fälle auf den Intensivstationen

Weiter berichtet Keystone-SDA, dass die Omikron-Variante noch nicht in den Bündner Spitälern angekommen sei. Auf den Intensivstationen im Kanton liegen ausschliesslich Patientinnen und Patienten, bei denen die Delta-Variante nachgewiesen wurde. Zurzeit würden 32 Coronapatientinnen und Patienten in Bündner Spitälern behandelt, heisst es weiter. 7 davon auf den Intensivstationen. Für die Spitäler sei die Lage damit zurzeit weniger einschneidend als befürchtet. (so)

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