«Wir versuchen, das Beste herauszuholen»
Herr Fink, es wird rundum gemalt, gebohrt, gebaggert. Wie viele Leute arbeiten derzeit auf der Baustelle?
Ich schätze, es sind zwischen 15 und 20 Leute.
Was sind bei dieser Baustelle die grössten Herausforderungen?
Das ist sicher das Bauen im Bestand. Im Vergleich zu einem Neubau arbeitet man hier schrittweise und entdeckt auch immer wieder neue Sachen, auf die man reagieren muss.
Was zum Beispiel?
Das waren diverse Sachen. Etwa beim Dach, wie man bei der Wiederbeschaffung und Erneuerung von alten Materialien vorgeht. Manches gibt es heute gar nicht mehr. Dann gibt es neue Normen und Konventionen, die zu beachten sind. Man muss viel besprechen, um ans Ziel zu kommen.
Die Eröffnung wurde um einen Monat verschoben. Wie läuft es aktuell?
Es sieht zwar noch wie eine Grossbaustelle aus. Wir kommen aber gut voran.
Was ist für Sie an dieser Baustelle spannend?
Es ist einfach ein wunderschönes, bei den Architekten bekanntes Gebäude, mit dem ich hier arbeiten kann. Diese Sanierung zu begleiten, ist von da her interessant.
Was meinen Sie, hätte der Erbauer, der Architekt Hans Leuzinger, Freude daran?
Das weiss ich nicht. Die neuen Normen, besonders der Brandschutz, zwingen dazu, das Gebäude in seiner Rohform anzutasten. Ich denke da zum Beispiel an die neue Feuertreppe. Doch haben wir versucht, das Beste herauszuholen, damit das Gebäude so bleiben kann, wie er es sich gedacht hat.